Aspers Karten

Selbstgestaltete Dominion-Karten
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herw
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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Fr 12. Apr 2019, 09:59

Asper hat geschrieben:Beim durchgehen des Threads fiel mir eine Bemerkung von herw auf, dass die Illustration des Kopfgeldjägers sehr an den Witcher erinnert. Ich bin ziemlich sicher, dass noch mindestens zwei oder sogar drei weitere meiner Karten Charaktere vom Witcher zeigen, aber die erkennt man nicht ganz so schnell wie ihn selbst. Also bin ich hier für Vorschläge für andere Illustrationen offen. Wichtig ist mir nur hohe Qualität und dass es sich mit dem Mittelalter/Fantasy-Thema verträgt. Auch andere Namen werde ich in Betracht ziehen, aber ich will etwas, das vermittelt, warum die Karte bei mehr Ruhm stärker wird (beim Kopfgeldjäger war die Idee, dass er sein Ziel leichter aufspürt, wenn es Aufhebens um sich macht).

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vielleicht Reisläufer? Söldner gibt es ja schon und Landsknecht möchte ich selbst benutzen.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Sa 13. Apr 2019, 13:10

Hm, also ich würde eigentlich schon einen Begriff bevorzugen, den man auch heute noch kennt. Reisläufer ist sehr obskur und weckt auch keine besonderen Assoziationen. Außer zu Reis, mit dem es nichts zu tun hat... ;)

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » So 14. Apr 2019, 06:47

Asper hat geschrieben:Hm, also ich würde eigentlich schon einen Begriff bevorzugen, den man auch heute noch kennt. Reisläufer ist sehr obskur und weckt auch keine besonderen Assoziationen. Außer zu Reis, mit dem es nichts zu tun hat... ;)
Gerade solch altertümliche Begriffe mag ich im Zusammenhang mit Dominion.
Nichtsdestotrotz haben wir gestern eine erste Partie mit den Ruhmeskarten gespielt. Wir haben alle drei mit Karten aus dem Basisspiel kombiniert. Es war eine flotte und interessante Partie und wir (meine Frau und ich) sind voll des Lobes. Alle drei Karten scheinen gut ausgewogen und beeinflussen das Spielgeschehen, aber auch nicht so stark, dass man ohne andere Karten auskommen könnte.
Das Tableau ist mit seinen Tatenfeldern in sinnvoller Weise angeordnet. Man kommt relativ schnell auf fünf Taten, aber nicht so schnell, dass andere Strategien nicht auch ihre Chancen haben.

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Wie gewünscht kauft man den Kopfgeldjäger sehr früh. Er „durchwühlt” das Deck mit drei, vier Taten sehr schnell. Der Sinn wird erst klar, wenn man mehrere davon kauft (mit dem Wagehals, der ja einen Zusatzkauf liefert). Er pickt sich jeweils eine zum Zug passende Karte heraus. Kann man mehrere davon hintereinander spielen, dann hat man schließlich eine passende Karte auf der Hand. Der Jahrmarkt half uns mit zusätzlichen Aktionen und Geldpunkten beim Kauf von Punktekarten. Wenn man einen Kartenzieher im Spiel hat, dann ist das Deck schnell durchlaufen. Um an Taten zu kommen, muss man schon frühzeitig ein erstes Herzogtum und anschließend eine Provinz kaufen. Eigentlich hinderlich, aber oft konnten wir mit Hilfe des Kopfgeldjägers grüne Karten durchwinken. Ein schneller Umschlag des Decks ist nützlich, wenn man einen Fluchgeber oder andere Angriffskarten schnell wieder auf der Hand haben möchte.
Der Wagehals erschien mir zu Beginn des Spiels sehr stark, da er schnell Gold übertrifft. Da er terminierend ist, kann man zwei davon nur mit zusätzlichen Aktionen in einem Zug spielen, mächtig, aber nicht zu viel.
Die Ruhmeshalle ist eine schöne Ergänzung zum Herzogtum und der Provinz, meist wird man nicht auf die Maximalzahl aller sechs Taten kommen (nur mit Kettenstrategie oder mit Hilfe zum Beispiel der Kapelle wird man den schwierig zu erlangenden Ruhm eines leeren Nachzieh- und Ablagestapels erreichen). Im Normalfall wird man wohl fünf Tatenmarker auf seinem Tableau sammeln. Das von mir vorgeschlagene Tableau hat sich bewährt.
Die Ruhmeshalle wird also in den meisten Fällen fünf Siegpunkte für :6 liefern. Übrigens hat meine Frau die Partie mit 41:38 gewonnen.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Di 16. Apr 2019, 17:34

herw hat geschrieben:
Asper hat geschrieben:Hm, also ich würde eigentlich schon einen Begriff bevorzugen, den man auch heute noch kennt. Reisläufer ist sehr obskur und weckt auch keine besonderen Assoziationen. Außer zu Reis, mit dem es nichts zu tun hat... ;)
Gerade solch altertümliche Begriffe mag ich im Zusammenhang mit Dominion.

Ja, natürlich, das ist sicherlich Geschmackssache. Ich bin halt kein Fan des Mittelalters.

herw hat geschrieben:Nichtsdestotrotz haben wir gestern eine erste Partie mit den Ruhmeskarten gespielt. Wir haben alle drei mit Karten aus dem Basisspiel kombiniert. Es war eine flotte und interessante Partie und wir (meine Frau und ich) sind voll des Lobes. Alle drei Karten scheinen gut ausgewogen und beeinflussen das Spielgeschehen, aber auch nicht so stark, dass man ohne andere Karten auskommen könnte.
Das Tableau ist mit seinen Tatenfeldern in sinnvoller Weise angeordnet. Man kommt relativ schnell auf fünf Taten, aber nicht so schnell, dass andere Strategien nicht auch ihre Chancen haben.

Bild

Wie gewünscht kauft man den Kopfgeldjäger sehr früh. Er „durchwühlt” das Deck mit drei, vier Taten sehr schnell. Der Sinn wird erst klar, wenn man mehrere davon kauft (mit dem Wagehals, der ja einen Zusatzkauf liefert). Er pickt sich jeweils eine zum Zug passende Karte heraus. Kann man mehrere davon hintereinander spielen, dann hat man schließlich eine passende Karte auf der Hand. Der Jahrmarkt half uns mit zusätzlichen Aktionen und Geldpunkten beim Kauf von Punktekarten. Wenn man einen Kartenzieher im Spiel hat, dann ist das Deck schnell durchlaufen. Um an Taten zu kommen, muss man schon frühzeitig ein erstes Herzogtum und anschließend eine Provinz kaufen. Eigentlich hinderlich, aber oft konnten wir mit Hilfe des Kopfgeldjägers grüne Karten durchwinken. Ein schneller Umschlag des Decks ist nützlich, wenn man einen Fluchgeber oder andere Angriffskarten schnell wieder auf der Hand haben möchte.
Der Wagehals erschien mir zu Beginn des Spiels sehr stark, da er schnell Gold übertrifft. Da er terminierend ist, kann man zwei davon nur mit zusätzlichen Aktionen in einem Zug spielen, mächtig, aber nicht zu viel.
Die Ruhmeshalle ist eine schöne Ergänzung zum Herzogtum und der Provinz, meist wird man nicht auf die Maximalzahl aller sechs Taten kommen (nur mit Kettenstrategie oder mit Hilfe zum Beispiel der Kapelle wird man den schwierig zu erlangenden Ruhm eines leeren Nachzieh- und Ablagestapels erreichen). Im Normalfall wird man wohl fünf Tatenmarker auf seinem Tableau sammeln. Das von mir vorgeschlagene Tableau hat sich bewährt.
Die Ruhmeshalle wird also in den meisten Fällen fünf Siegpunkte für :6 liefern. Übrigens hat meine Frau die Partie mit 41:38 gewonnen.

Freut mich sehr, dass euch die Karten gut gefallen haben, und natürlich wie immer vielen Dank für deine Rezension, herw :)
Dein Feedback lässt mich aber vermuten, dass der Wagehals wirklich seinen Kauf verlieren sollte - dann kann ich den auf eine andere Ruhmeskarte verlegen, und der Wagehals wird schon nicht zu schwach werden dadurch.


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