Aspers Karten

Selbstgestaltete Dominion-Karten
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herw
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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Mo 3. Dez 2018, 22:31

Asper hat geschrieben:Hi herw,

ich sehe das vom Thema her etwas anders. Klar hat Dominion mal einen etwas stärkeren Schwerpunkt auf Mittelalter gehabt als heute. Aber Fantasy-Themen waren nie abwesend. Schon das Grundspiel hatte Flüche und die Hexe, und auch der Abenteurer sah mehr wie aus einem Fantasy-Spiel aus denn wie eine Person aus dem Mittelalter. Dieser Trend hat sich fortgesetzt, mit Golems, Brückentrollen, Geisterschiffen, Riesen, Teufelchen, Helden, Schatzsuchern, Spukschlössern, und und und...

Was dagegen in Dominion immer schon gefehlt hat, waren einige der typisch authentischen Mittelalterthemen, wie konkrete Religionen. Kreuzzüge und Päpste fehlen komplett, und wenn eine Kapelle oder ein Bischof auftritt, ist der Bezug auf eine konkrete Religion höchstens angedeutet, meistens aber völlig abwesend. Bischof sieht nun wirklich eher wie ein Charakter aus einem Rollenspiel aus.

Was die Taten angeht, sie lehnen sich an den "Skill-Trees" aus Rollenspielen an, daher finde ich hier eine Referenz auch bei den eigentlichen Karten angebracht. Der Wagehals als kleiner Junge, der im Übermut in sein Verderben läuft, passt mir da ganz gut. Jedenfalls besser als "authentische" Mittelalterinhalte wie Kreuzritter oder so.

PS: Empires finde ich vom Thema her völlig missraten. Ob optisch oder sonstwie ist gleich, es ist einfach ein völlig anderes Setting.

Ja, man sollte sich mal überlegen, ob man Empires stilistisch nicht umbauen könnte, ohne die Anweisungen zu verändern.
Das Thema Religion gehört eigentlich hinein, ebenso die Wissenschaften.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Di 4. Dez 2018, 08:36

Ich finde nich unbedingt, dass das Thema Religion hinein gehört. Damit verärgert man nur Leute. Und es hat ja nie jemand hat gesagt, dass Dominion das echte Mittelalter abbilden muss. So sehe ich das zumindest.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Di 4. Dez 2018, 08:37

Asper hat geschrieben:Ich finde nich unbedingt, dass das Thema Religion hinein gehört. Damit verärgert man nur Leute. Und es hat ja nie jemand hat gesagt, dass Dominion das echte Mittelalter abbilden muss. So sehe ich das zumindest.
ja stimmt

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Tableau Ruhm

Beitragvon herw » Di 4. Dez 2018, 08:39

mal ein Vorschlag:

Bild

Ich lasse das mal probeweise mit den Maßen 120mmx70mm drucken. Mal sehen, ob es praktikabel ist. Auf Karton gedruckt wäre natürlich noch schöner. Dazu müsste ich es als Brettspiel deklarieren.
Da forsche ich noch.
Zuletzt geändert von herw am Do 6. Dez 2018, 06:43, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Tableau Ruhm

Beitragvon Asper » Di 4. Dez 2018, 09:19

herw hat geschrieben:mal ein Vorschlag:

Bild

Es fehlen noch die Farbränder für sechs Spieler.
Ich lasse das mal probeweise mit den Maßen 120mmx70mm drucken. Mal sehen, ob es praktikabel ist. Auf Karton gedruckt wäre natürlich noch schöner. Dazu müsste ich es als Brettspiel deklarieren.
Da forsche ich noch.


Ich bin nicht sicher, ob ich mich wohl damit fühle, die Ruhmkarten jetzt schon zu drucken. Sie sind noch so gut wie nicht getestet und zumindest das Taten-Tableau selbst wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch ändern. Zum Beispiel ist denkbar, dassich die Tat "Leerer Nachzieh- und Zugstapel" durch etwas ersetze, das in (fast) jedem Spiel geht. Ähnliches gilt für die neuesten Dekrete, vor allem Verrat und Monarchie.

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Re: Tableau Ruhm

Beitragvon herw » Di 4. Dez 2018, 09:34

Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:mal ein Vorschlag:

Bild

Ich lasse das mal probeweise mit den Maßen 120mmx70mm drucken. Mal sehen, ob es praktikabel ist. Auf Karton gedruckt wäre natürlich noch schöner. Dazu müsste ich es als Brettspiel deklarieren.
Da forsche ich noch.


Ich bin nicht sicher, ob ich mich wohl damit fühle, die Ruhmkarten jetzt schon zu drucken. Sie sind noch so gut wie nicht getestet und zumindest das Taten-Tableau selbst wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch ändern. Zum Beispiel ist denkbar, dassich die Tat "Leerer Nachzieh- und Zugstapel" durch etwas ersetze, das in (fast) jedem Spiel geht. Ähnliches gilt für die neuesten Dekrete, vor allem Verrat und Monarchie.

Da es sich ja um ein Template handelt, sind jegliche Änderungen leicht möglich. Der Ausdruck auf den großen Karten kostet mich nur sehr wenig, da ich ohnehin noch Kartentrenner drucken lassen muss: 50cent
Ohne einen realen Test geht gar nichts. Ich werde mich darauf einlassen, weil ich die Idee gut finde.
Ein Königreichstapel (1+10 Karten) kostet etwa 3€.
Zuletzt geändert von herw am Do 6. Dez 2018, 06:43, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Mi 5. Dez 2018, 06:25

Damit man nicht immer nachschlagen muss, wie Aspers Ruhmeskarten lauten, zeige ich sie hier mal (Version vom 28.10.2018):

Bild Bild Bild

Ich finde es übrigens nicht nötig, dass man einen eigenen Typ Ruhm einführt. Das überfrachtet alle Erweiterungen. Natürlich müsste man dann auf dem Taten-Tableau die entsprechende Tat („Ruhmkarte genommen”) ersetzen.

Aber gut, andererseits gibt es ja einige andere Karten, die die Anzahl der Typenangaben auf einer Karte zählen. Das stärkt jene Karten.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Mi 5. Dez 2018, 09:09

Karten, die Typen zählen, sind mir hier ehrlich gesagt relativ egal gewesen.

Generell dienen Typen in Dominion ja entweder als Referenzpunkt (Sammler, Unterschlupf, Ritter, Zombie, Erbstück, Geist, Angriff), oder eben als Ausdruck des Regelwerks. Das gibt es implizit, so dass die Besonderheiten des Typs nur in den Regeln zu finden sind (Aktion, Geld, Nacht, Doom/Fate) oder redundant mit dem, was ohnehin auf der Karte steht (Reaktion, Dauer, Reserve).

Jahreszeitenkarten und Ruhmeskarten erfordern, dass man während des Spiels den Zustand einiger zusätzlicher Variablen verfolgt. Das heißt, sie führen implizit Regeln ein, die nicht auf der Karte stehen. Vergisst man dies, so werden die Karten weniger gut spielbar. Bei den Jahreszeitenkarten muss dieser Zustand noch dazu über alle Spieler gemeinsam verfolgt werden - schlimmer noch, wenn man es vergisst, hat man im schlimmsten Fall das ganze Spiel devalidiert. Bei Ruhmarten hat man sich nur selbst auf's Kreuz gelegt, das ist insofern nicht so wild. Deshalb haben Jahreszeitkarten zusätzlich noch eine eigene "Signalfarbe".

Wollte ich auf den Typ "Ruhm" verzichten, dann müsste ich es wie bei der Handelsroute machen und alles auf die Karte schreiben. Bei drei Karten finde ich das unangemessen. Sie brauchen den Typ außerdem als Referenzpunkt, damit sich das Tableau auf sie beziehen kann (Referenz). Würde ich den Typ entfernen, müsste ich auch das ändern, und mir gefällt es ganz gut, immer wenigstens eine "erfüllte" Tat zu haben, wenn man sie spielt. Das grenzt den Rahmen etwas ein.

Ähnlich ist es übrigens mit den Zauberei-Karten: Unter'm Spiel könnten sie auch keinen Typ haben. Aber es gibt spezielle Aufbauregeln, wie bei den Gaben und Plagen, deshalb brauchen auch sie einen.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Mi 5. Dez 2018, 09:46

Bei der Suche nach einer Druckmöglichkeit für Tableaus ist mir eine ganz abgefahrene Idee gekommen.
Meine Frau und ich besitzen jeweils ein ipad (ipad 3 und ipad 2).
Da kann ich ohne Weiteres sogar ein Doppel-Tableau abbilden, oder wenn ich es geschickt mache, sogar Kombinationen aus Taten-, Büttel-, etc-Tableaus abbilden. Das ist umsonst und kann ich auch nachträglich locker noch ändern und an verschiedene Szenarien anpassen :)
Entsprechende Bilder zu erstellen sind ein Klacks und das Tableau kann man im Zusammenhang mit Dominion ja auch noch für andere zusätzliche Hilfen benutzen (Zufallsauswahl vor dem Spiel zum Beispiel, Jahreszeitenzähler usw.).
Das werde ich mal ausprobieren.

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Tableau Taten

Beitragvon herw » Do 6. Dez 2018, 06:57

Ich bin mir nicht ganz klar, ob die englischen und deutschen Versionen des Tableaus Taten identisch sind:

In der englischen Version heißt es :
Had no cards in deck nor discard pile,
in der deutschen Version:
Keine Karten in Nachzieh- oder Ablagestapel.

Asper, du bist der Übersetzungsexperte; ich verstehe das englische „nor” hier als „auch nicht” (siehe bei LEO) und siehe auch die Diskussion im englischen Forum.

So, wie es jetzt da steht, ist das schwache „oder” im Deutschen gemeint, das heißt, es genügt auch, dass nur einer der beiden Stapel leer ist, was ja sehr leicht erreichbar wäre, wenn man ein Gold und eine Ruhmeskarte erworben hat.

Ich interpretiere den englischen Text allerdings scharf:
Ich würde dann einfacher formulieren: Nachzieh- und Ablagestapel sind leer.


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