Projekte!

Selbstgestaltete Dominion-Karten
marktlehrling
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Projekte!

Beitragvon marktlehrling » Do 13. Feb 2020, 18:15

Hallo! Auf Zitos Anfrage hin habe ich jetzt Lust bekommen, mir ein paar eigene Projekt-Karten auszudenken.

Ich haue erstmal ein paar Ideen raus, die als Diskussionsgrundlage dienen könnten. Bin gespannt auf eure Meinungen.

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Kleinstaaterei :2
Immer wenn du ein Anwesen nimmst, +1 Kauf.
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Burgtor :3
Am Ende deines Zuges: +1 Karte. Lege am Anfang deines Zuges Karten ab, bis du nur noch 3 auf der Hand hast.
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Bischofssitz :5
Wenn du eine Karte entsorgst, +1 Karte.
____________________________________
Kaiserpfalz :6
Immer wenn du das 2. Exemplar einer Aktion (bei dir) ins Spiel bringst, +1 Aktion.
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Münzrecht :6
Geldkarten kosten in deiner Kaufphase :3 weniger.
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Großgrundbesitz :8
Herzogtümer sind 2 :victory mehr wert.
____________________________________

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Yola
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Re: Projekte!

Beitragvon Yola » Do 13. Feb 2020, 18:34

marktlehrling hat geschrieben:Burgtor :3
Am Ende deines Zuges: +1 Karte. Lege am Anfang deines Zuges Karten ab, bis du nur noch 3 auf der Hand hast.
____________________________________

Das ist doch total schlecht (es gibt das nicht umsonst als Angriff beim Markrafen und beim dingsbum...)
marktlehrling hat geschrieben:
Großgrundbesitz :8
Herzogtümer sind 2 :victory mehr wert.
____________________________________

Das wäre doch eher ein Landmarker (klar als Projekt gilt es nur, wenn man es auch tatsächlich kauft als Landmarker für alle immer, mh...)

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Re: Projekte!

Beitragvon marktlehrling » Fr 14. Feb 2020, 19:28

Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Burgtor :3
Am Ende deines Zuges: +1 Karte. Lege am Anfang deines Zuges Karten ab, bis du nur noch 3 auf der Hand hast.
____________________________________

Das ist doch total schlecht (es gibt das nicht umsonst als Angriff beim Markrafen und beim dingsbum...)

Hmja, vielleicht sollte man sagen, lege Karten ab, bis du nur noch 5 auf der Hand hast, aber dafür etwas mehr kosten als das Stadttor ( :4 ? :5 ?). Es ging mir darum, dass man die "Reaktionshand" (also die Hand, die man in den Zügen der Mitspieler hat) vergrößert, ohne zu viel Bonus für den eigentlichen Zug zu geben.
Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:
Großgrundbesitz :8
Herzogtümer sind 2 :victory mehr wert.
____________________________________

Das wäre doch eher ein Landmarker (klar als Projekt gilt es nur, wenn man es auch tatsächlich kauft als Landmarker für alle immer, mh...)
Wäre auch denkbar als Landmarker, aber würde die Herzogtümer glaub ich viel zu stark machen. Hier muss man immerhin einmal auf eine Provinz, also 6 Punkte, verzichten, d.h. man braucht mindestens 3 Herzogtümer, damit es sich lohnt.

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Re: Projekte!

Beitragvon marktlehrling » Do 20. Feb 2020, 13:34

Ich glaube, so ist es schöner, dann funktioniert es auch für terminierende Karten:

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Kaiserpfalz :6
Wenn du eine Aktionskarte ausspielst, die du in diesem Zug noch nicht gespielt hast, darfst du (kostenlos) eine Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.
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Re: Projekte!

Beitragvon herw » Do 20. Feb 2020, 14:34

marktlehrling hat geschrieben:
Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Burgtor :3
Am Ende deines Zuges: +1 Karte. Lege am Anfang deines Zuges Karten ab, bis du nur noch 3 auf der Hand hast.
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Das ist doch total schlecht (es gibt das nicht umsonst als Angriff beim Markrafen und beim dingsbum...)

Hmja, vielleicht sollte man sagen, lege Karten ab, bis du nur noch 5 auf der Hand hast, aber dafür etwas mehr kosten als das Stadttor ( :4 ? :5 ?). Es ging mir darum, dass man die "Reaktionshand" (also die Hand, die man in den Zügen der Mitspieler hat) vergrößert, ohne zu viel Bonus für den eigentlichen Zug zu geben.

Also irgendwie hast du etwas im Kopf, was nicht auf der karte steht. Wieso wirkt das Burgtor auf die Mitspieler? Was meinst du mit Reaktionshand??? Ich kapier die ganze Karte nicht.
Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Das wäre doch eher ein Landmarker (klar als Projekt gilt es nur, wenn man es auch tatsächlich kauft als Landmarker für alle immer, mh...)
Wäre auch denkbar als Landmarker, aber würde die Herzogtümer glaub ich viel zu stark machen. Hier muss man immerhin einmal auf eine Provinz, also 6 Punkte, verzichten, d.h. man braucht mindestens 3 Herzogtümer, damit es sich lohnt.
Das finde ich sehr gut als Projekt. Damit kann man vielleicht gegen Ende des Spiels bei Rückstand mit Provinzen noch mal ein paar Punkte zusätzlich machen. Falls der gegener das Projekt noch nicht gekauft hat.

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Re: Projekte!

Beitragvon herw » Do 20. Feb 2020, 14:44

marktlehrling hat geschrieben:Ich glaube, so ist es schöner, dann funktioniert es auch für terminierende Karten:

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Kaiserpfalz :6
Wenn du eine Aktionskarte ausspielst, die du in diesem Zug noch nicht gespielt hast, darfst du (kostenlos) eine Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.
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interessant; ein starker dauerhafter Thronsaal mit leichter Einschränkung. Könnte viel zu stark sein. Da muss man einige typische Fälle mal durchdiskutieren. Könnte man ja leicht testen, da es sich nur um eine Karte handelt.
Spontan würde ich die Kauf-Hürde höher legen mit :7. Wie oft ärgert man sich, dass man nur :7 auf der Hand hat ;-)
Zuletzt geändert von herw am Do 20. Feb 2020, 14:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Projekte!

Beitragvon scOUT » Do 20. Feb 2020, 14:51

Ein Thronsaal ist es nicht, weil du 2 gleiche Karten auf der Hand haben musst. Es ist vom Effekt eher eine invertierte Konklave oder Teufelchen.

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Re: Projekte!

Beitragvon herw » Do 20. Feb 2020, 14:54

scOUT hat geschrieben:Ein Thronsaal ist es nicht, weil du 2 gleiche Karten auf der Hand haben musst. Es ist vom Effekt eher eine invertierte Konklave oder Teufelchen.
achja, stimmt. Ok - dann ist das Projekt wesentlich schwächer. Dann muss man umgekehrt überlegen, ob nicht :6 zu viel sind?

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Re: Projekte!

Beitragvon scOUT » Do 20. Feb 2020, 14:59

marktlehrling hat geschrieben:Ich glaube, so ist es schöner, dann funktioniert es auch für terminierende Karten:

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Kaiserpfalz :6
Wenn du eine Aktionskarte ausspielst, die du in diesem Zug noch nicht gespielt hast, darfst du (kostenlos) eine Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.
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Der Text ist komisch. Vorschlag mit kleiner aber feiner Korrektur:
Wenn du eine Aktionskarte in deinem Zug das erste Mal ausspielst, von der du keine gleiche im Spiel hast, darfst du eine weitere Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.

herw hat geschrieben:
scOUT hat geschrieben:Ein Thronsaal ist es nicht, weil du 2 gleiche Karten auf der Hand haben musst. Es ist vom Effekt eher eine invertierte Konklave oder Teufelchen.
achja, stimmt. Ok - dann ist das Projekt wesentlich schwächer. Dann muss man umgekehrt überlegen, ob nicht :6 zu viel sind?


Spontan hätte ich auch gesagt, dass :6 zu viel sind.

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Re: Projekte!

Beitragvon marktlehrling » Do 20. Feb 2020, 15:41

herw hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:
Yola hat geschrieben:Das ist doch total schlecht (es gibt das nicht umsonst als Angriff beim Markrafen und beim dingsbum...)

Hmja, vielleicht sollte man sagen, lege Karten ab, bis du nur noch 5 auf der Hand hast, aber dafür etwas mehr kosten als das Stadttor ( :4 ? :5 ?). Es ging mir darum, dass man die "Reaktionshand" (also die Hand, die man in den Zügen der Mitspieler hat) vergrößert, ohne zu viel Bonus für den eigentlichen Zug zu geben.

Also irgendwie hast du etwas im Kopf, was nicht auf der karte steht. Wieso wirkt das Burgtor auf die Mitspieler? Was meinst du mit Reaktionshand??? Ich kapier die ganze Karte nicht.


Naja, ich habe mal über Reaktionskarten nachgedacht, und in einem Kettendeck kann man sagen, es ist ein ziemliches Glücksspiel, ob man z.B. den Burggraben im passenden Moment auf der Hand hat. Wenn du ihn während des Zuges (z.B. mit einem Laboratorium) nachziehst, kannst du die Reaktion gar nicht nutzen. Also in einem Deck aus 20 Karten mit 1 Burggraben ist die Wahrscheinlichkeit 25%, dass man einen Angriff abwehren kann. Deshalb hatte ich das Konzept einer "Reaktionshand" entwickelt. Das sind einfach die 5 Karten, die ich am Ende des Zuges nachgezogen habe und mit denen ich meinen nächsten Zug beginnen werde.
Es geht dabei auch gar nicht nur um Reaktionskarten, sondern z.B. auch um die Hand, die von einem Handkarten-Angriff getroffen wird. Also eine Reaktionshand mit 5 Silber ist schlechter bei ner Miliz als 2 Gold, 1 Silber, 2 Flüche.
Und es geht auch darum, mit welchen Bedingungen man in den nächsten Zug startet: Für eine Kette möchte man idealerweise mindestens ein Dorf und eine Schmiede (bzw. verwandte Karten) auf der Hand halten usw.

scOUT hat geschrieben:Ein Thronsaal ist es nicht, weil du 2 gleiche Karten auf der Hand haben musst. Es ist vom Effekt eher eine invertierte Konklave oder Teufelchen.

Ich dachte an den Effekt vom Kultisten - also jede Aktionskarte, die man zum ersten Mal im Zug ausspielt, bekommt den Text "Du darfst ein/e*n [Name der Karte] ausspielen."
scOUT hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Ich glaube, so ist es schöner, dann funktioniert es auch für terminierende Karten:

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Kaiserpfalz :6
Wenn du eine Aktionskarte ausspielst, die du in diesem Zug noch nicht gespielt hast, darfst du (kostenlos) eine Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.
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Der Text ist komisch. Vorschlag mit kleiner aber feiner Korrektur:
Wenn du eine Aktionskarte in deinem Zug das erste Mal ausspielst, von der du keine gleiche im Spiel hast, darfst du eine weitere Karte mit dem gleichen Namen ausspielen.

Ja, der Text ist tricky zu formulieren, es soll ja auch möglichst unmissverständlich sein. Ich habe zum Beispiel von "das erste Mal" o.ä. Abstand genommen, weil man es dann auch so lesen kann, dass es nur für die erste überhaupt gespielte Aktion in einem Zug gilt. Bei deiner Formulierung ist es doppelt abgesichert, einmal "das erste Mal" und einmal "von der du keine gleiche im Spiel hast". Es ist schon gut, es auch an physisch im Spiel seiende Karte zu koppeln, weil man es besser nachvollziehen kann. Andererseits funktioniert es dann z.B. mit Dauerkarten schlechter; ich dachte, so viel Erinnerungsaufwand kann man den Leuten noch zumuten, es geht ja nur um die Frage: "Habe ich eine solche Karte in diesem Zug schonmal ausgespielt, ja/nein?" Und das kann man ja auch recht leicht an den ausliegenden Karten überprüfen. Das Problem liegt ja bei Karten, die sich selbst entsorgen (Raubzug, Leichenkarren, Bergwerk etc.). Aber da muss man sich ja auch bei deiner Formulierung merken, ob man sie vorher ausgespielt hat oder nicht.
Oder siehst du noch ein anderes Problem bei meiner Formulierung, dessen ich mir nicht bewusst bin?

scOUT hat geschrieben:
herw hat geschrieben:
scOUT hat geschrieben:Ein Thronsaal ist es nicht, weil du 2 gleiche Karten auf der Hand haben musst. Es ist vom Effekt eher eine invertierte Konklave oder Teufelchen.
achja, stimmt. Ok - dann ist das Projekt wesentlich schwächer. Dann muss man umgekehrt überlegen, ob nicht :6 zu viel sind?


Spontan hätte ich auch gesagt, dass :6 zu viel sind.

Naja, man kann halt seine ganze Strategie darauf ausrichten und z.B. Hexen spammen oder so. Wahrscheinlich muss man es mit dem Ereignis "Verlorene Kunst" vergleichen, mit dem man für :6 allen Kopien derselben Karte +1 Aktion gibt. Bei dem Vergleich würde ich es vielleicht auf :5 ansetzen, aber :4 wäre womöglich zu wenig. Ich hab aber noch gar keine Erfahrung, wie man die Kosten von Querkarten ansiedeln kann.


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