Fundgrube

Selbstgestaltete Dominion-Karten
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herw
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Re: Fundgrube

Beitragvon herw » Fr 21. Aug 2020, 12:53

marktlehrling hat geschrieben:Sieht auch interessant aus. Wenn man nur 1 Weinkellerei pro Zug spielt und sie sich immer abwechselnd wegschnappt, ist es die Mühe eigentlich nicht wert (schlechtere Goldmünze). Aber sobald man mehrere in einem Zug spielt oder das Weinfass über mehrere Züge ungestört von den Mitspielern reifen lassen kann, beginnt es sich zu lohnen (thematisch wirklich nett).
Der Effekt "+3 Dorfbewohner" ist allerdings etwas eigentümlich. Als einziger Aktionsgeber ist es wohl zu wenig für eine Kette. Zwei der drei Dorfbewohner hat man ja schon für die Weinkellereien benutzt, und die sind dann auch noch Karten-negativ. Also Weinkellerei - Weinkellerei - Schmiede hat nur den Effekt wie Dorf - Burggraben (nur mit Dorfbewohner statt 1 Aktion am Ende). Unterm Strich hat man wieder 5 Handkarten und nur einen Dorfbewohner mehr (und 1 Taler, wenn man das Aufrufen mitzählt).
"+3 Taler" ist vielleicht interessanter, im Prinzip ein terminierendes, flexibles Gold. Aber die Investition ist es auch nicht unbedingt wert, wenn man die erste Kellerei mitzählt (+4 Taler für zwei Karten und zwei Aktionen).
Sobald man davon ausgeht, dass man nicht als Einziger die Weinkellereien spielt, klingt die Karte für mich sehr schwach. Ist vielleicht ein interessanter interaktiver Effekt, dass man mit dem Kauf einer Weinkellerei die Anderen dazu anhält, mitzugehen. Man braucht ja eigentlich zwei, damit sie überhaupt was abwerfen, weil eine auf dem Tableau liegt. Diese Investition wirft aber wiederum so sehr zurück, dass wahrscheinlich hier oft gilt, wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. (Also zwei Leute kaufen sich einander Weinkellereien weg und der Dritte kauft stattdessen Silber und gewinnt...)
Meine Vermutung wäre, dass man den Bonus beim Aufrufen etwas stärker machen sollte. Das würde aber thematisch nicht so gut passen...
korrekte Analyse. Da müsste man beim Artefakt noch etwas ändern, vielleicht ohne Auswahl?

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Re: Fundgrube

Beitragvon marktlehrling » Fr 21. Aug 2020, 16:44

Vielleicht beim Aufrufen +2 Dorfbewohner und fürs Ausspielen mit Weinfass fest +4 Taler?

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herw
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Re: Fundgrube

Beitragvon herw » Fr 21. Aug 2020, 17:21

marktlehrling hat geschrieben:Vielleicht beim Aufrufen +2 Dorfbewohner und fürs Ausspielen mit Weinfass fest +4 Taler?
Ja, gefällt mir besser.

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Re: Weinkellerei/Weinfass

Beitragvon scOUT » Fr 21. Aug 2020, 23:15



Ich mag deine Bildwahl :)

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Re: Weinkellerei/Weinfass

Beitragvon herw » Sa 22. Aug 2020, 06:54

scOUT hat geschrieben:Ich mag deine Bildwahl :)

Dankeschön für das Lob. Ich gebe mir immer sehr viel Mühe, passende Bilder zu finden, damit es keinen Stilbruch gibt. In der Tat hat mir das Weinfass im Original überhaupt nicht gefallen. Dass das Artefakt ein Teilbild des Hauptbildes ist, ist nur logisch.
hier jetzt die neueste Fassung:

Bild Bild

Vielen Dank an marktlehrling für die verbesserte Version.
Zuletzt geändert von herw am Sa 22. Aug 2020, 07:35, insgesamt 4-mal geändert.

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Kommune (Burgh)

Beitragvon herw » Sa 22. Aug 2020, 07:12

gefunden beim Dominion Strategy Forum:
Burgh

eine interessante Idee: ein Minidorf, ohne eine Karte nachzuziehen. Das erscheint preislich ähnlich dem Einwohnerdorf? Ist im Original gemeint, dass man alle seine Aktions-Handkarten spielen darf, also im Extremfall auch vier (oder gar mehr) terminierende Karten, oder wie habe ich das zu verstehen?

Bild

Die Anweisung beim Golem ist ähnlich. Dort sind die Kosten viel höher. Allerdings ist man bei der Kommune abhängig von den Handkarten.

Bild

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Re: Kommune (Burgh)

Beitragvon scOUT » Sa 22. Aug 2020, 09:40

herw hat geschrieben:Ist im Original gemeint, dass man alle seine Aktions-Handkarten spielen darf, also im Extremfall auch vier (oder gar mehr) terminierende Karten, oder wie habe ich das zu verstehen?

Bild


So verstehe ich das auch. :2 halte ich aus dem Grund auch für zu wenig. Bin mir aber grade nicht ganz sicher, ob :5 gerechtfertigt ist oder wie hoch man die Kosten ansetzen sollte.

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Re: Kommune (Burgh)

Beitragvon herw » Sa 22. Aug 2020, 10:49

scOUT hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Ist im Original gemeint, dass man alle seine Aktions-Handkarten spielen darf, also im Extremfall auch vier (oder gar mehr) terminierende Karten, oder wie habe ich das zu verstehen?

Bild


So verstehe ich das auch. :2 halte ich aus dem Grund auch für zu wenig. Bin mir aber grade nicht ganz sicher, ob :5 gerechtfertigt ist oder wie hoch man die Kosten ansetzen sollte.
Ja die Kosten sind sehr schwierig abzuschätzen. Der Wert dieser Karte hängt stark davon ab, welche Strategie man verfolgt. Andererseits ist das Einwohnerdorf auch sehr niedrig angesetzt.
Sie ist dann wertvoller, wenn man viele Aktionskarten im Deck hat, die zum Beispiel mehrere :victory oder :e oder Karten liefern. Andererseits sind solche Karten auch wieder teuer. Ob sich das nur wegen der Kommune lohnt?
Ich würde es tatsächlich mit :2 testen wollen.

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Re: Fundgrube

Beitragvon marktlehrling » Sa 22. Aug 2020, 17:43

Ne, ich finde es für :2 in Ordnung. Der große Vorteil beim Golem ist ja, dass man die Aktionskarten aus dem Deck bekommt. Hier kann man den Effekt de facto als +2 Aktionen (oder mehr Aktionen) "übersetzen", während der Golem sowas wie +2 Karten +2 Aktionen gibt. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied.
Die Karte ist vergleichbar mit der Totenstadt, welche man sich ja nicht unbedingt kaufen würde. Zwei Dinge machen sie besser als die Totenstadt, nämlich 1. das Potenzial für mehr als +2 Aktionen (wenn man viele Aktionskarten mit der Kommune zieht) und 2. das Potenzial für Kombinationen wie Taktiker + Bibliothek.

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Beitragvon herw » So 23. Aug 2020, 06:50

gefunden bei reddit:
Negotiator

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