Aspers Karten

Selbstgestaltete Dominion-Karten
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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Mi 27. Sep 2017, 13:50

marktlehrling hat geschrieben:Ah, dann habe ich diese Regel falsch verstanden... aber stimmt, dasselbe würde ja für das Ereignis "Steuer" gelten, wenn es so wäre.
Die Idee scheint gut zu sein, vergleichbar mit der Sumpfhexe. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass es nicht so viel Spaß macht, weil der Angriff (verglichen mit anderen Angriffen) einfach nur das Spiel verlangsamt, ohne besondere strategische Entscheidungen mit sich zu bringen oder das Spiel dem Ende näher zu bringen. Der einzige Konter wäre, Ereignisse statt Karten zu kaufen.
Vielleicht könnte man den Effekt über "im Spiel" machen statt über "augespielt", weil es mit Thronsaal/ Königshof schon sehr teuer werden kann :dept :dept :dept .


Na ja, du kannst auch Karten spielen, die andere Karten nehmen, statt sie zu kaufen. Und es sorgt dafür, dass Käufe weniger wert werden. Das denke ich hat schon eine strategische Bedeutung. Zudem sinkt mit der Zeit, wie oft man den Angriff spielen kann, gerade mit Thronsaal und Co, wegen des genommenen Silbers. Die Sumpfhexe ist auch "thronsaalbar".

Trotzdem ist es ein guter Einwand, und ich werde mal beobachten, wie es dich spielt. Momentan fürchte ich vor allem, die Karte könnte einfach zu stark sein...

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Mo 4. Dez 2017, 06:37

Druckauftrag mit 330 Karten. Asper ist einfach zu einfallsreich :)

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Di 5. Dez 2017, 21:17

herw hat geschrieben:Druckauftrag mit 330 Karten. Asper ist einfach zu einfallsreich :)


:D

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Mi 6. Dez 2017, 20:54

So - heute kamen wie immer zuverlässig die Karten an. Der Druck ist sehr gut. Leider habe ich es bei den Rückseiten etwas übertrieben und sie zu kontrastreich gestaltet, so dass man an den Rückseiten erkennen kann, ob es sich um die neuen Karten handelt (etwas hellerer hellblauer innerer Rand). Aber so verbissen und intensiv spielen wir Dominion nicht. Eigentlich sehen die Rückseiten schöner aus als im Original aus.
Zum Test gab es zwei Partien ausschließlich mit Aspers Karten.
1. Spiel: Büttel, Erlass, Versunkene Stadt, Beschwörung, Schriftgelehrter, Thronerbin, Irrgarten, Tribunal, Totenbeschwörer/Zombie, Werwolf.
Die Thronerbin ist die einzige Karte, die mehr als eine Aktion liefert. Also lief das Spiel relativ zäh. Das war natürlich nur bedingt durch die zufällige Auswahl (siehe dagegen das zweite Spiel). Es gibt nur eine Karten mit Cantrip (+1 Karte +1 Aktion), nämlich die Beschwörung, die entsorgt; sie ist allerding mit :3 :potion ziemlich teuer und nur relativ schwer zu bekommen. Darüber muss ich erst noch nachdenken. Büttel und Werwolf verteilen Flüche. D.h. das Deck wurde schnell zugemüllt. Dadurch wurde das Spiel langsam. Die Rolle des Irrgartens ist etwas zwiespältig, da man durch die vielen Flücheverteiler zwar schnell einen Stapel leert, andererseits der Irrgarten nur dann sinnvoll gekauft wird, wenn man ein Spiel auf drei oder mehr leere Stapel anlegt (mit letztem Zug und genügend Käufen; man braucht die Zisterne oder eine Homunkulus). Ansonsten ist sie ja genauso teuer wie ein Herzogtum, aber andererseits in der Regel mehr liefert als ein Anwesen. Jedenfalls wurden Provinzen relativ spät gekauft. Das liegt allerdings auch an der Strategie meiner Frau (sie lehnt jede Strategie ab!), mit vielen Herzogtümern Punkte zu sammeln.
Zur Thronerbin habe ich eine Frage:
Wenn man eine Anwesen ablegt, bekommt man +3 Karten und 3 Aktionen oder nur +3 Karten? (entsprechend für Herzogtum).
Der Totenbeschwörer ist raffiniert, aber ich muss damit erst Erfahrung sammeln.
Frage: Wenn man die genommenen Karte auspielt, verliert man eine Aktion oder ist das Ausspielen „umsonst"?.
Wenn man dann einen Zombie zieht und der Mitspieler zwei Karen aufdeckt: wer entscheidet, welche Karte entsorgt wird?
Tribunal kann für den Gegner sehr hinderlich sein.

Zum nächsten Spiel haben wir die vorherigen Randomkarten bewusst fort gelassen, um so möglichst schnell die karten kennenzulernen.
2. Spiel: Pilger, Homunkulus, Gasse, Wissenschaftler, Bauer, Gemeinde, Jäger, Bergdorf, Heiligtum, Minister.

Ablehnung von meiner Frau: 1. „ einen Homunkulus kaufe ich grundsätzlich nicht” - hmm. Ich habe ihn gerne gekauft und mich an dem historischen, literarischen und philosophischen Hintergrund nicht gestört; ist eben eine Alchemiekarte. 2. Schulden „verstehe ich nicht, also lehne ich jede solche Karte ab” (hier Wissenschaftler); ich liebe Schulden (in Dominion) ;) .

Gasse (einmal-Schmiede) ist sehr schön für den Anfang . Schnell bekommt man ein Gold. Bergdorf ist sehr attraktiv - eine Kombination aus Dorf und Entsorger. Ich habe sehr schnell unnötige Kupfer entsorgt und ein kleines Deck bekommen.
Von Mangel an +2 Aktionen kann man nicht sprechen; allein vier Karten liefern +2 Aktionen, was im ersten Spiel wirklich fehlte.
Zwei Entsorger (Bergdorf und Homunkulus) sind sehr stark.
Sehr gut war die Kombination Minister (u.a. eine Karte mit bis zu :4 ziehen) mit der Wahl von Gemeinde (man zieht sofort auch eine Straße und darf sie direkt auf die Hand nehmen (+2 Karten). Wenn man noch Aktionen übrig hat, ist das sehr stark. Ansonsten hat man beim normalen Kauf einer Gemeinde keinen direkten Vorteil (?) .
Den Bauer hat meine Frau ausprobiert (ich leider nicht) - eine sehr starke Karte. Macht sehr viel Spaß damit zu spielen.
Natürlich hat meine Frau gewonnen :( (ist uns echt egal, Hauptsache das Spiel macht Spaß). Das Spiel war wesentlich schwungvoller; ich konnte alle meine Kupfer entsorgen und hatte ein sehr schnelles Deck.
Wir konnten Pilger und Jäger nicht ausprobieren, scheinen aber sehr interessant zu sein.

erstes Fazit: gut balancierte Karten; es gibt interessante Strategien.

Lob an Asper: super gut zu spielende Karten, außer wenn keine +2 Aktionen-Karte im Spiel sind.

ciao herw

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Klinsmän » Mi 6. Dez 2017, 23:39

Magst du mal Bilder von dem Druck machen :) ?

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Do 7. Dez 2017, 01:36

Hallo herw, es freut mich, dass du meine Karten gedruckt und ausprobiert hast :)

Zu deinen Regelfragen:

herw hat geschrieben:Zur Thronerbin habe ich eine Frage:
Wenn man eine Anwesen ablegt, bekommt man +3 Karten und 3 Aktionen oder nur +3 Karten? (entsprechend für Herzogtum).
Die drei Anweisungen sind nacheinander und haben aufeinander keinen Einfluss. Siehe zum Vergleich den Weiler, der dir auch zwei mal erlaubt, Karten für einen Bonus abzulegen, und auch beides unabhängig voneinander tut. Also:
Du darfst erst ein Anwesen ablegen. Wenn du das machst, ziehst du drei Karten. Danach darfst du ein Herzogtum ablegen, das also auch unter den drei gezogenen Karten vom Anwesen sein kann (falls du Karten gezogen hast). Danach darfst du irgendeine Punktekarte für +3 Aktionen ablegen. Das heißt, du bekommst nur dann +3 Karten und +3 Aktionen, wenn du zwei Karten ablegst, aber die zweite Punktekarte kannst du auch erst gezogen haben. Anfangs wirst du also oft ein ANwesen ablegen und drei Karten ziehen, und dann nochmal ein Anwesen ablegen, um Aktionen zu bekommen.


herw hat geschrieben:Der Totenbeschwörer ist raffiniert, aber ich muss damit erst Erfahrung sammeln.
Frage: Wenn man die genommenen Karte auspielt, verliert man eine Aktion oder ist das Ausspielen „umsonst"?.
Wie beim Thronsaal, Kultist und allen anderen Karten, die dich durch ihren Effekt eine andere Karte spielen lassen, ist das Ausspielen "umsonst".


herw hat geschrieben:Wenn man dann einen Zombie zieht und der Mitspieler zwei Karen aufdeckt: wer entscheidet, welche Karte entsorgt wird?
Der Gegner, dessen Karten getroffen wurden - vergleiche dazu die Ritter aus Dark Ages.


herw hat geschrieben:Tribunal kann für den Gegner sehr hinderlich sein.
Das ist zwar keine Regelfrage, aber ich stimme dir tendenziell zu. Ich hoffe, es war nicht zu arg.


herw hat geschrieben:Ablehnung von meiner Frau: 1. „ einen Homunkulus kaufe ich grundsätzlich nicht” - hmm. Ich habe ihn gerne gekauft und mich an dem historischen, literarischen und philosophischen Hintergrund nicht gestört;
Dann wird sie mit dem Wechselbalg aus Nocturne sicher viel Spaß haben. Ich dachte erst, das wäre nur ein Formwandler, aber sie haben ja tatsächlich eine historisch-abergläubische Wechselbalg-Illustration draufgemacht...


herw hat geschrieben:Zwei Entsorger (Bergdorf und Homunkulus) sind sehr stark.
Stimmt, aber der Homunkulus kostet natürlich auch einen extra Shuffle neben den :4 für den Trank. Das Bergdorf ist sicher nicht schwach, das stimmt.


herw hat geschrieben:Sehr gut war die Kombination Minister (u.a. eine Karte mit bis zu :4 ziehen) mit der Wahl von Gemeinde (man zieht sofort auch eine Straße und darf sie direkt auf die Hand nehmen (+2 Karten). Wenn man noch Aktionen übrig hat, ist das sehr stark. Ansonsten hat man beim normalen Kauf einer Gemeinde keinen direkten Vorteil (?) .
Ich verstehe nicht, was du hier meinst. Der Minister nimmt Karten nicht auf die Hand, und auch die Gemeinde tut das nicht...?


herw hat geschrieben:Lob an Asper: super gut zu spielende Karten, außer wenn keine +2 Aktionen-Karte im Spiel sind.
:D :D

PS: Oh, und übrigens: Das Versunkene Dorf ist besser darin, Karten kostenlos zu spielen, als die Thronerbin - solange man sein Deck nicht allzu sehr zumüllt. Aber ihr habt beim ersten Spiel leider seeeeehr viele Angriffskarten erwischt, also liegt das wahrscheinlich in einiger Ferne ^^
Die Beschwörung wäre hier wahrscheinlich ganz gut gewesen, um sich zu verteidigen. Auch der Erlass kann manchmal helfen, eine Kollision zwischen zwei Karten ohne +Aktion zu vermeiden.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Do 7. Dez 2017, 05:43

Asper hat geschrieben:Hallo herw, es freut mich, dass du meine Karten gedruckt und ausprobiert hast :)

Zu deinen Regelfragen:

herw hat geschrieben:Zur Thronerbin habe ich eine Frage:
Wenn man eine Anwesen ablegt, bekommt man +3 Karten und 3 Aktionen oder nur +3 Karten? (entsprechend für Herzogtum).
Die drei Anweisungen sind nacheinander und haben aufeinander keinen Einfluss. Siehe zum Vergleich den Weiler, der dir auch zwei mal erlaubt, Karten für einen Bonus abzulegen, und auch beides unabhängig voneinander tut. Also:
Du darfst erst ein Anwesen ablegen. Wenn du das machst, ziehst du drei Karten. Danach darfst du ein Herzogtum ablegen, das also auch unter den drei gezogenen Karten vom Anwesen sein kann (falls du Karten gezogen hast). Danach darfst du irgendeine Punktekarte für +3 Aktionen ablegen. Das heißt, du bekommst nur dann +3 Karten und +3 Aktionen, wenn du zwei Karten ablegst, aber die zweite Punktekarte kannst du auch erst gezogen haben. Anfangs wirst du also oft ein ANwesen ablegen und drei Karten ziehen, und dann nochmal ein Anwesen ablegen, um Aktionen zu bekommen.
ahh, das ist interessant und am Ende eines Spiels noch flexibler, vor allem, weil man ja zunächst mit dem Ablegen eines Anwesens auch noch Herzogtum oder eine andere Punktekarte nachziehen kann.
Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Der Totenbeschwörer ist raffiniert, aber ich muss damit erst Erfahrung sammeln.
Frage: Wenn man die genommenen Karte auspielt, verliert man eine Aktion oder ist das Ausspielen „umsonst"?.
Wie beim Thronsaal, Kultist und allen anderen Karten, die dich durch ihren Effekt eine andere Karte spielen lassen, ist das Ausspielen "umsonst".
ok
Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Wenn man dann einen Zombie zieht und der Mitspieler zwei Karen aufdeckt: wer entscheidet, welche Karte entsorgt wird?
Der Gegner, dessen Karten getroffen wurden - vergleiche dazu die Ritter aus Dark Ages.
ok
Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Tribunal kann für den Gegner sehr hinderlich sein.
Das ist zwar keine Regelfrage, aber ich stimme dir tendenziell zu. Ich hoffe, es war nicht zu arg.
nein, es ist eine interessante Karte und vielleicht eine Chance, wenn man schon arg im Hintertreffen ist.
Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Ablehnung von meiner Frau: 1. „ einen Homunkulus kaufe ich grundsätzlich nicht” - hmm. Ich habe ihn gerne gekauft und mich an dem historischen, literarischen und philosophischen Hintergrund nicht gestört;
Dann wird sie mit dem Wechselbalg aus Nocturne sicher viel Spaß haben. Ich dachte erst, das wäre nur ein Formwandler, aber sie haben ja tatsächlich eine historisch-abergläubische Wechselbalg-Illustration draufgemacht...
herw hat geschrieben:Zwei Entsorger (Bergdorf und Homunkulus) sind sehr stark.
Stimmt, aber der Homunkulus kostet natürlich auch einen extra Shuffle neben den :4 für den Trank. Das Bergdorf ist sicher nicht schwach, das stimmt.


herw hat geschrieben:Sehr gut war die Kombination Minister (u.a. eine Karte mit bis zu :4 ziehen) mit der Wahl von Gemeinde (man zieht sofort auch eine Straße und darf sie direkt auf die Hand nehmen (+2 Karten). Wenn man noch Aktionen übrig hat, ist das sehr stark. Ansonsten hat man beim normalen Kauf einer Gemeinde keinen direkten Vorteil (?) .
Ich verstehe nicht, was du hier meinst. Der Minister nimmt Karten nicht auf die Hand, und auch die Gemeinde tut das nicht...?
indirekt: der Minister erlaubt eine Karte bis zu :4 zu nehmen (und auf den Ablegestapel zu legen); ich wähle die Gemeinde; durch das Ziehen der Gemeinde darf ist sofort eine Strasse auf die Hand nehmen (auf der Strassenkarte steht: nimm diese Karte auf die Hand, was sich für mich auf die Strasse bezieht.) und kann sie folgerichtig auch sofort ausspielen (ziehe 2 Karten), wenn ich noch Aktionen übrig habe.
Asper hat geschrieben:
herw hat geschrieben:Lob an Asper: super gut zu spielende Karten, außer wenn keine +2 Aktionen-Karte im Spiel sind.
:D :D

PS: Oh, und übrigens: Das Versunkene Dorf ist besser darin, Karten kostenlos zu spielen, als die Thronerbin - solange man sein Deck nicht allzu sehr zumüllt. Aber ihr habt beim ersten Spiel leider seeeeehr viele Angriffskarten erwischt, also liegt das wahrscheinlich in einiger Ferne ^^
Die Beschwörung wäre hier wahrscheinlich ganz gut gewesen, um sich zu verteidigen. Auch der Erlass kann manchmal helfen, eine Kollision zwischen zwei Karten ohne +Aktion zu vermeiden.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon herw » Do 7. Dez 2017, 05:54

Klinsmän hat geschrieben:Magst du mal Bilder von dem Druck machen :) ?

goldene Rückseiten:
in der Mitte das Original, links meine erste Version (hier wurde bemängelt, dass der Schriftzug Dominion etwas zu dunkel sei), rechts die neue Version (ist mir etwas misslungen, da man einen Farbunterschied erkennen kann).
Ich werde in Zukunft wieder die alte Version benutzen.
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blaue Rückseiten:
in der Mitte das Original, links meine alte Version, rechts die neue (derselbe Kommentar wie oben).
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In der Praxis ist für uns der Farbunterschied keine Problem, da wir ja mit den Vorderseiten spielen und den Schwarzmarkt nicht spielen.

Die Vorderseiten sind sehr schön geworden. Die Reflexionen sind durch das iPhone verursacht, das beim Fotografieren offenbar diese überbetont. Aber man sieht dadurch ein wenig auch die Oberflächenstruktur.
Die Karten fühlen sich ein klein wenig fester (edler) an. Ich würde mir eine solche Qualität gleich von ASS wünschen. Ich benutze im Gegensatz zu Asper für die Kartennamen und die coins den Originalzeichensatz Trajan pro.
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Die Geldkarten fallen bei Asper und mir etwas „goldiger” (brillianter) aus, was mir persönlich sehr gut gefällt.

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Do 7. Dez 2017, 19:57

herw hat geschrieben:
Asper hat geschrieben:Ich verstehe nicht, was du hier meinst. Der Minister nimmt Karten nicht auf die Hand, und auch die Gemeinde tut das nicht...?
indirekt: der Minister erlaubt eine Karte bis zu :4 zu nehmen (und auf den Ablegestapel zu legen); ich wähle die Gemeinde; durch das Ziehen der Gemeinde darf ist sofort eine Strasse auf die Hand nehmen (auf der Strassenkarte steht: nimm diese Karte auf die Hand, was sich für mich auf die Strasse bezieht.) und kann sie folgerichtig auch sofort ausspielen (ziehe 2 Karten), wenn ich noch Aktionen übrig habe.

Ah, jetzt erkenne ich den Fehler: Du nimmst die Straße nur zurück auf die Hand, wenn du sie ausspielst - nicht, wenn du sie "nimmst". Hier ist die Tatsache, dass im Deutschen "auf die Hand nehmen" das Wort "nehmen" enthält, leider etwas unglücklich. Würde die Straße so funktionieren wie von dir angenommen, dann würde die Anweisung unter einer Trennlinie stehen und in etwa so lauten: "Diese Karte wird auf die Hand genommen", ggf noch mit einem "(statt auf deinen Ablagestapel)" dahinter.
Der Sinn des tatsächlichen Wortlautes, bei dem das Auf-die-Hand-nehmen als Teil des Ausspiel-Effektes passiert, ist, dass du mit einer Straße beliebig viele Aktionen für jeweils +2 Karten verbraten kannst, weil du sie ja jedes mal nach dem Ausspielen wieder auf der Hand hast. Also schön die Aktionen mitzählen ;)

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Re: Aspers Karten

Beitragvon Asper » Fr 8. Dez 2017, 18:44

Jetzt würde mich doch mal eins interessieren: Was ist denn der Hintergrund vom Homunkulus, an dem deine Frau da so Anstoß nimmt? Ich kenne das aus Faust II und als gängiges Thema der Alchemie, dass ein künstlicher Mensch geschaffen wird. Historisch sehe ich da wenig Probleme, und Literatur kenne ich dazu (außer Faust II) auch nicht viel, es sei denn es gibt da irgendwelche gruseligen Bücher, die das Wort mehr als Aufhänger verwenden. Ich meine, wenn deine Frau die Karte wegen dem Thema aus irgendeinem Grund nicht mag, ist das natürlich ihre Sache, aber da meine Karte quasi aus einer Flasche "schlüpft", fand ich den Namen immer sehr passend.


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