Dominion: Nocturne

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Yola
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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Yola » Fr 4. Aug 2017, 00:46

marktlehrling hat geschrieben:30 Heirlooms (man ersetzt pro Mitspieler ein Kupfer durch einen Heirloom, also bis zu 5 Stück)


Wie kommst du darauf? In dem Englischen text steht doch Cobbers also Mehrzahl. Sonst würde da doch Cobber stehen, wenn nur eines ersetzt werden würde?
Ah hab mich verlesen mh... finde ich trozdem seltsam ich bleib bei den min. 42 vermutlich eher 49+1blanko Karte damits nen kompletter 50 Karten Stapel ist.

marktlehrling hat geschrieben:Mich verwundert, dass Ereignisse in der ansonsten recht präzisen Ausführung fehlen. Da diese aber pro Karte ein so aufwändiges Playtesting brauchen wie sonst ganze Stapel, kann ich mur auch vorstellen, dass Donald hier mal Pause mit Ereignissen macht.

Das unterstreicht wiederum meine Vermutung das Boons und Hexes Querformat Karten sind, wie Ereignise und Landmarker

marktlehrling
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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon marktlehrling » Fr 4. Aug 2017, 09:41

Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:30 Heirlooms (man ersetzt pro Mitspieler ein Kupfer durch einen Heirloom, also bis zu 5 Stück)


Wie kommst du darauf? In dem Englischen text steht doch Cobbers also Mehrzahl. Sonst würde da doch Cobber stehen, wenn nur eines ersetzt werden würde?
Ah hab mich verlesen mh... finde ich trozdem seltsam ich bleib bei den min. 42 vermutlich eher 49+1blanko Karte damits nen kompletter 50 Karten Stapel ist.


Genau, ich meinte, dass man in jedem Startdeck eine Karte mit der Farbe aller Mitspieler unterbringt. Also bei 4 Spielern würdest du mit 3 Anwesen, 3 Heirlooms und 4 Kupfer starten.
Der Effekt müsste ein "Kupfer plus" sein, also 1 Geld und vielleicht bekommt der Mitspieler etwas, wenn man sein Erbstück entsorgt oder so. Aber das alles basiert nur auf einer einzelnen früheren Idee von mir, die ungetestet und möglicherweise total unbalanciert ist. :mrgreen:
Dass alle Kupfer ersetzt werden, finde ich jedoch unwahrscheinlich, weil es so viele Karten verbraucht. Aber es ist natürlich auch nicht auszuschließen.

Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Mich verwundert, dass Ereignisse in der ansonsten recht präzisen Ausführung fehlen. Da diese aber pro Karte ein so aufwändiges Playtesting brauchen wie sonst ganze Stapel, kann ich mur auch vorstellen, dass Donald hier mal Pause mit Ereignissen macht.

Das unterstreicht wiederum meine Vermutung das Boons und Hexes Querformat Karten sind, wie Ereignise und Landmarker

Aber es hieß ja "Fate and Doom cards that give out Boons and Hexes", also die Dinger werden ausgegeben, vermutlich ähnlich wie Flüche oder Ruinen. Daher würde ich Querformat eher ausschließen. Fate/ Doom ist wohl nur ein Kartentyp wie Looter oder so.


Ich überlege außerdem gerade, was es mit dieser Nachtphase auf sich haben soll. Mir fällt eigentlich nix ein, was man da groß anstellen könnte. Die Vanillaboni +Karten, + Aktion, + :e und +Kauf sind ja nach der Kaufphase eigentlich allesamt wertlos. Bleiben Effekte wie Angriffe, Entsorgen/ Nehmen und Veränderungen in der Aufräumphase (wie Komplott oder Expedition), evtl. auch ein Extrazug.
Ich glaube, diese Nachtkarten sind dadurch interessant, dass man die entweder früh im Zug für einen Vanillabonus spielen kann (z.B. als Dorf) oder eben für einen starken Effekt in der Nachtphase. Man würde also vor der Entscheidung stehen, entweder potentiell noch mehr aus dem Zug rauszuholen oder den regulären Zug zu schwächen, um den Nachteffekt zu nutzen.
Dann müssten diese Nachteffekte aber auch richtig krass stark sein. Wer weiß, vielleicht sehen wir ja noch sowas wie "nimm eine Provinz". :shock:

Edit: Oder es könnten auch Dauerkarten sein, die eine Auswirkung "am nächsten Morgen" haben.

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Yola
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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Yola » Fr 4. Aug 2017, 09:50

marktlehrling hat geschrieben:
Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:30 Heirlooms (man ersetzt pro Mitspieler ein Kupfer durch einen Heirloom, also bis zu 5 Stück)


Wie kommst du darauf? In dem Englischen text steht doch Cobbers also Mehrzahl. Sonst würde da doch Cobber stehen, wenn nur eines ersetzt werden würde?
Ah hab mich verlesen mh... finde ich trozdem seltsam ich bleib bei den min. 42 vermutlich eher 49+1blanko Karte damits nen kompletter 50 Karten Stapel ist.


Genau, ich meinte, dass man in jedem Startdeck eine Karte mit der Farbe aller Mitspieler unterbringt. Also bei 4 Spielern würdest du mit 3 Anwesen, 3 Heirlooms und 4 Kupfer starten.
Der Effekt müsste ein "Kupfer plus" sein, also 1 Geld und vielleicht bekommt der Mitspieler etwas, wenn man sein Erbstück entsorgt oder so. Aber das alles basiert nur auf einer einzelnen früheren Idee von mir, die ungetestet und möglicherweise total unbalanciert ist. :mrgreen:
Dass alle Kupfer ersetzt werden, finde ich jedoch unwahrscheinlich, weil es so viele Karten verbraucht. Aber es ist natürlich auch nicht auszuschließen.

wir werden es sehen, wenn es soweit ist da weiter zu spekulieren bringt glaube ich jetzt erstmal nichts :D Aber "Sinnlos viele" Karten zu machen wurde ja auch schon öfters wie zum beispiel bei den Ruinen....

marktlehrling hat geschrieben:
Yola hat geschrieben:
marktlehrling hat geschrieben:Mich verwundert, dass Ereignisse in der ansonsten recht präzisen Ausführung fehlen. Da diese aber pro Karte ein so aufwändiges Playtesting brauchen wie sonst ganze Stapel, kann ich mur auch vorstellen, dass Donald hier mal Pause mit Ereignissen macht.

Das unterstreicht wiederum meine Vermutung das Boons und Hexes Querformat Karten sind, wie Ereignise und Landmarker

Aber es hieß ja "Fate and Doom cards that give out Boons and Hexes", also die Dinger werden ausgegeben, vermutlich ähnlich wie Flüche oder Ruinen. Daher würde ich Querformat eher ausschließen. Fate/ Doom ist wohl nur ein Kartentyp wie Looter oder so.


Achso die Dinger werden ausgegeben? Mh vieleicht ersetzen die Teile ja dann auch einfach die Flüche, wobei vermutlich nicht, das würde ja dann auch dabei stehen...

Vielleicht ist es nacher eine "Scherz" erweiterung wo es insgesammt nur 5-10 Königsreichskarten gibt und alles andere sind irgendwelche obskrusen Sonderkarten :lol:

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon GwinnR » Sa 5. Aug 2017, 12:44

Klingt vielversprechend. Vor allem die Nachtphase und die Erbstücke :-)
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Meine Dominion-Videos: https://www.youtube.com/user/GwinnRDominion
Ich freue mich über jede Anmerkung und Diskussion :-)

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Asper » So 6. Aug 2017, 13:39

Im englischen Forum scheint der Konsens zu herrschen, dass Nocturne eine Art Dark Ages II sein wird, so wie Adventures ein zweiter Teil zu Seaside und Empires ein zweiter Teil zu Blütezeit war. Dementsprechend die Erbstücke, die Kupfer ersetzen, Karten, die gegen andere ausgetauscht werden und zusätzliche Karten, die rumverteilt werden (wie Ruinen und Beute). Ich bin nicht sicher, was ich von den Nachtkarten erwarte. Eine Art dritte Phase im Zug? Ob es da wohl auch eine Beschränkung gibt, was man wie oft spielen kann, wie die Aktionen der Aktionsphase? ZB hast du 6 Stunden Zeit, und Karten "kosten" 1-6 Stunden zu spielen? Das wäre eine der wenigen Optionen, wie ich mir eine zusätzliche Phase vorstellen kann, die sich von den 1:1 beschränkten Aktionen und den "unbegrenzt" spielbaren Geldkarten unterscheidet.

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Asper » So 6. Aug 2017, 14:39

Andere Idee: Nachtkarten könnten Geld kosten, um sie zu spielen.

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Asper » So 6. Aug 2017, 14:43

Schicksals- und Verderbenskarten werden keine Ereignisse sein, danke ich. Schließlich sind es KARTEN. Ich schätze das - nicht zuletzt wegen des "Dark Ages 2"-Faktors - eher als sowas wie die Plünder-Karten ein.

Und dass 33 der Karten Königreichkarten sind, wurde bereits bestätigt.

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon herw » So 6. Aug 2017, 18:22

ich zitiere mal Niemanden, gebe nur mal so meinen Senf dazu:

Wehe, jemand hier aus dem Forum hätte in der Fankartenabteilung nur ansatzweise eine weitere Spielphase eingeführt: es hätte nur Stechen und Schläge gegeben. :)

Trotzdem, herrlich die vielen unnützen Spekulationen über nur fünf harmlose Sätze zu einer neuen Erweiterung.

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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Asper » Mo 7. Aug 2017, 11:25

herw hat geschrieben:ich zitiere mal Niemanden, gebe nur mal so meinen Senf dazu:

Wehe, jemand hier aus dem Forum hätte in der Fankartenabteilung nur ansatzweise eine weitere Spielphase eingeführt: es hätte nur Stechen und Schläge gegeben. :)

Trotzdem, herrlich die vielen unnützen Spekulationen über nur fünf harmlose Sätze zu einer neuen Erweiterung.


Da dieser Seitenhieb wahrscheinlich auf mich zielt:
1. Es ist nicht allein die Frage, wie komplex eine Neuerung ist, sondern wie viel Neues dadurch entsteht. Wenige Karten, die sehr kompliziert sind und die man auch anders hätte umsetzen können, sind schlecht. Viele Karten, die nur ein paar neue Regeln bringen und die anders zu machen sehr schwer gewesen wäre, sind gut. Kosten vs Nutzen.
2. Ich finde nicht alles gut, was Donald X macht. Mein Urteil über Nachtkarten werde ich gemessen an meinem vorherigen Punkt fällen, wenn sie raus kommen.
3. Die Probleme deiner Vorschläge für neue Mechaniken waren meistens, dass du wenig Gefühl für deren Balance hattest (weswegen ich dir empfahl, mit was leichterem anzufangen), viele etablierte Mechaniken nicht gut kanntest (und deswegen das Rad neu erfandest) und vom Thema zur Mechanik gingst (und Sachen unnötig kompliziert wurden). Vor allem das zweite hat oft dafür gesorgt, dass deine Ideen oft mit ganz kleinen Änderungen mit bestehenden Mechaniken machbar waren.
4. Meine Vermutungen über Nachtkarten folgen aus den vorhandenen Informationen zusammen mit der Annahme, dass die neuen Karten Punkt 1 erfüllen, also etwas Neues beitragen und mäßig komplexe neue Regeln bringen. Daraus ergibt sich eine neue Phase fast automatisch. Was soll das Spielen von Karten nach der Kaufphase denn sonst sein, oder vielmehr, wie soll es denn besser gehen?
5. Meine Spekulationen über die Nachtphase ergeben sich aus ihrem Zeitpunkt. Mir fallen kaum Dinge ein, die Nachtkarten produzieren könnten, für die es wirklich nötig wäre, eine neue Phase einzubauen. Wenn die Neuerung der Nachtkarten aber ist, WIE man sie spielen kann, ergeben sich mehrere Möglichkeiten. Geld zu verwenden ist wegen der Ansiedlung nach der Kaufphase eine davon. Das Stundenmodell ist der Aktionsmechanismus, nur dass Karten verschieden viel kosten. Möglich wäre auch einfach exakt das selbe wie Aktionen, nur dass man eben mit einer Tag- und einer Nachtaktion anfängt. Auch Marker könnten die "Ausspielwährung" sein, oder etwas, auf das ich nicht komme. In jedem Fall sind es Möglichkeiten, die 1 erfüllen.

Mr Anderson
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Re: Dominion: Nocturne

Beitragvon Mr Anderson » Mo 7. Aug 2017, 13:33

Ich glaube Marker können wir getrost vergessen, denn sonst hätte in der Beschreibung etwas von Markern gestanden. Dass man Nachtkarten mit Geld bezahlt, klingt für mich am wahrscheinlichsten, da Blütezeit mit Karten anfing, für die man :e zahlen konnte, um mehr Effekte zu bekommen.


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